Quelle: Stralsunder Zeitung, 28.6.2010
Das offizielle Mitteilungsorgan des Vereins "Saunaritter e.V.", gegründet im August 2008.
30. Juni 2010
27. Juni 2010
Deutsche Saunameisterschaften in Stralsund 2010
Am Wochenende fanden bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände des Hotels Hansedom in Stralsund die 6. offenen deutschen Saunameisterschaften statt. Neben Wettkämpfern aus vielen Bundesländern hatten sich auch Sportsfreunde aus Polen und Belgien eingefunden.
Am Freitagabend fand nach den Vorrunden und Viertelfinalen eine tolle Grillparty mit Musik und Lagerfeuer statt. Das Fleisch war lecker, das Bier kalt und die Stimmung großartig. Unsere polnischen Freunde haben sogar ein paar Flaschen Wodka spendiert, dessen Nachwirkungen dem einen oder anderen Wettkämpfer am nächsten Morgen noch ein wenig zu schaffen machten.
Die Halbfinale und die Finale der Frauen und Männer fanden am Samstag statt. Die Halbfinale der Herren wurden tatsächlich zu den befürchteten Gemetzeln, in denen verbissen bis über die Grenze des Verantwortbaren gekämpft wurde. Unsere Freunde aus Bayern, besonders Manne Göbel, Thomas Lippert und André Lauschke sowie der vierfache deutsche Meister Detlef Schneider aus Stralsund lieferten sich mit den Saunarittern packende Kämpfe, bei denen die hervorragenden Schiedsrichter Silvia und Mike Burwitz darauf achteten, dass in der Kabine alles regulär zuging.
Den wachsamen Augen des Wettkampfarztes Dr. Rutger Hundt entging kein Zittern, keine Brandblase und kein Muskelzucken und so wurde auch gewährleistet, dass die Gesundheit der Saunasportler niemals in Gefahr war.
Die Frauen kämpften aber mindestens genauso zäh wie die Männer und im Finale der Damen stand erst nach über zehn Minuten die neue deutsche Meisterin fest.
Ein ganz besonderer Höhepunkt den es nur in Stralsund gibt, waren wie immer die Kinderwettkämpfe. Es war sehr spannend zu beobachten, wie diszipliniert und tapfer schon die ganz Kleinen in der Wettkampfsauna saßen und die Siegerehrung rührte viele zu Tränen.
Die Organisation der Meisterschaften war vorbildlich und der Ablauf reibungslos. Das Team um die Verantalterin Petra Schneider hat wie immer Hervorragendes geleistet.
Die Saunaritter waren in stark vertreten und standen in ständigem Kontakt zur Saunaburg in Rödermark, wo Dagmar, Klaus, Günter und viele andere auf Ergebnisse der jeweiligen Runden warteten.
Im erbarmungslosen Trommelfeuer aus siedendem Dampf der Wettkampfsaunen ergaben sich in den Finalen folgende Platzierungen:
Frauen: 1. Michaela Butz 2. Beate Kopsick 3. Silvia Pfuhl 4. Petra Schneider 5. Malgorzata Rybicka 6. Kerstin Musso
Männer: 1. Alexander Baltes 2. Martin Enke 3. Thomas Kefer 4. Dr. Bernhard Strohmeier 5. Frank Böhm 6. Janusz Rybicki
22. Juni 2010
Thermisches Quartett 2010
Neue Wettkämpfe, neue Disziplinen! So etwas hat es noch nie gegeben ...
Thermisches Quartett 2010 / Termiset Quartet 2010 "höher, länger, heißer" / "suurempi, pitempi, kuumempi" Anmeldungen / Soveltaminen: team@saunaritter.de
ÄNDERUNG! Aus Planungsgründen muss die ursprünglich geplante Startgebühr leider von 30€ auf 40€ angehoben werden. Dafür ist nun aber auch ein Verzehrgutschein von 5€ sowie das abendliche Büffet und freies Mineralwasser im Startgeld enthalten.
Thermisches Quartett 2010 / Termiset Quartet 2010 "höher, länger, heißer" / "suurempi, pitempi, kuumempi" Anmeldungen / Soveltaminen: team@saunaritter.deÄNDERUNG! Aus Planungsgründen muss die ursprünglich geplante Startgebühr leider von 30€ auf 40€ angehoben werden. Dafür ist nun aber auch ein Verzehrgutschein von 5€ sowie das abendliche Büffet und freies Mineralwasser im Startgeld enthalten.
17. Juni 2010
Leo Heck ist Saunaritter
Gestern Abend beim Training in der Burg haben wir wieder Zuwachs bekommen: Unser Freund und Mitstreiter Leo Heck (Belgien) wurde zum Saunaritter geschlagen!
Willkommen bei den Saunarittern, Leo.
6. Juni 2010
Ergänzung zur Ranglistenberechnung
Neueinsteiger in die Rangliste werden ab sofort nicht mehr mit 2000 Punkten eingetragen, sondern sie bekommen eine vorläüfige Wertungszahl, die sich aus der Leistungszahl berechnet.
Angenommen, es sind 6 Leute in der Kabine, von denen noch einer keine Wertungszahl hat. Dann wird für ihn der Durchschnitt der Wertungszahl der anderen Wettkämpfer berechnet und gemäß der erzielten Punktzahl eine Leistungszahl ermittelt. Erzielt er 0 Punkte (0%), dann wird 400 vom Durchschnitt der Gegnerzahlen abgezogen, erzielt er 5 Punkte (100%) dann wird 400 zum Durchschnitt hinzugezählt.
Sei zum Beispiel der Durchschnitt der Gegnerzahlen 2000 und der Neue habe 2 Punkte erzielt. 2 von 5 sind 40%. 40% von der Punktspanne von 800 Punkten sind 320, also ist seine Leistungszahl 1920. Entspechend bedeuten 3 Punkte (60%) eine Leistungszahl von 2080, 4 Punkte (80%) eine Leistungszahl von 2240 und 1 Punkt (20%) eine Leitungszahl von 1760.
Es sind mindestens 4 Auswertungen notwendig, damit aus der vorläufigen Wertungszahl eine echte Wertungszahl wird. Vorläufige Wertungszahlen und Wertungszahlen, denen noch keine vier Auswertungen zugrunde liegen werden in der Rangliste in Grün dargestellt.
4. Juni 2010
Die neue Saunaritter-Ranglistenwertung
Auf der Basis eines Ranglistenauswertungssystems von Prof. Elo werden wir zukünftig unsere eigene Rangliste berechnen.
Jede einzelne Runde in einem Wettkampf, zum Beispiel ein Ritteraufguss beim World-Cup oder eine Vorrunde in Stralsund oder Heinola wird als eine Menge von Einzelwettkämpfen betrachtet. Wenn zum Beispiel 6 Teilnehmer in der Kabine sitzen, dann kämpft jeder der Teilnehmer gegen 5 andere. Insgesamt macht das als 5 + 4 + 3 + 2 + 1 = 15 einzelne Wettkämpfe.
In jedem dieser Wettkämpfe geht es um ca. 10 Punkte. Wenn zum Beispiel in einem dieser einzelnen Wettkämpfe zwei Kontrahenten eine in etwa gleiche Wertungszahl haben, dann beträgt die Punkteaufteilung (+5,-5). Das heißt, dass derjenige, der vor dem anderen die Kabine verlässt, 5 Punkte verliert, die der andere wiederum gewinnt.
Beträgt der Unterschied in der Wertungszahl ca. 500 Punkte oder mehr, dann ist die Punkteaufteilung (+10,0). Das bedeutet, dass ab so einer hohen Differenz in der Wertungszahl der Stärkere nichts hinzugewinnen kann. Er kann aber 10 Punkte verlieren, sollte er vor dem viel Schwächeren herausgehen.
Über die Spanne von 500 bis -500 Punkten Unterschied in der Wertungszahl variiert also die Anzahl der Punkte, die man in einem einzelnen Wettkampf gewinnen kann zwischen 0 und 10.
Es kommt nicht immer ganz genau hin, obige Erläuterung ist nur eine Faustformel zur Approximation der zugrundeliegenden Funktion.
Zu Beginn unserer Auswertung wurde allen Saunarittern eine Anfangszahl von 2000 zugeordnet. Neue Saunasportler, die wir in die Liste mitaufnehmen werden, werden zukünftig nach einer anderen Berechnungsformel in die Rangliste eingefügt.
Diese Art der Ranglistenberechnung hat die angenehme Eigenschaft, dass jeder Durchgang an dem ein Sportler teilnimmt nach denselben Prinzipien ausgewertet werden kann, sei es nun ein Gürteltraining, ein Trainingsaufguss in der Burg oder das Finale der Weltmeisterschaft.
Außerdem ist das Verfahren so konstruiert, dass man nicht alleine deshalb in der Rangliste aufsteigt, weil man schon an vielen Wettkämpfen teilgenommen hat und lange dabei ist. Punkte bzw. Wertungszahlen, die man errungen hat, kann man bei unserem System auch durchaus wieder verlieren wenn die Leistung im Vergleich zu den anderen Sportsfreunden absinken sollte.
27. Mai 2010
Klaus schlägt schon wieder zu!
Sensation am Mittwoch beim "Schlag den Klaus": Klaus gewann!
Von den anwesenden Rittern Locke, Eddy, Omid, Frank, Martin und Michi blieben nur Frank und Martin sitzen und Klaus konnte endlich mal wieder einen seltenen Sieg verbuchen.
Klaus schaffte es mit kochendem Wasser und Eisblöcken eine barbarische Hitze zu erzeugen und vier Ritter zum Verlassen der obersten Reihe zu zwingen!
Gratulation an Klaus!
25. Mai 2010
Klaus hat's geschafft!
Er hat hart gekämpft, aber Klaus hat die Aufnahmeprüfung auf Anhieb geschafft!
Mit genau 16 Minuten verließ er abgekämpft aber erfolgreich die Wettkampfsauna im Leistungszentrum. Klaus ist auf dem Weg zum Saunaritter.
24. Mai 2010
Saunaritter auf Tour: 23.5.2010 - Monte Mare
Gestern besuchten einige Saunaritter mal wieder das Monte. Das Monte Mare ist im Sommer sehr erträglich, denn die Außenanlage ist immer noch eine der schönsten weit und breit.
Groß war anfänglich die Freude als wir sahen, dass für den Nachmittag einige heiße Aufgüsse angekündigt worden waren, doch der "Luzifer"-Aufguss um 17:00h in der Erdsauna scheiterte kläglich. Der übereifrige Aufgießer "löschte" quasi bereits in der ersten Runde den Ofen, wohl durch das ungestüme Herangehen schaltete der Ofen ab und der Aufguss endete in einem Fiasko. Solch brachiales Herangehen ist nicht nur für die Gäste enttäuschend, auf diese Art sind auch schon oft Schäden an den Heizstäben entstanden.
In seinem Ärger über den vermasselten Aufguss verlor der Aufgießer in der dritten Runde sogar die Selbstbeherrschung und beschimpfte die Gäste, die sich kurz von ihren Plätzen erhoben um zu prüfen, ob wenigstens im oberen Teil der Sauna noch eine gewisse Restwärme vorhanden war und drohte ihnen an, dass er sie aus der Sauna hinauswerfen würde, sollten sie nochmal aufstehen.
Dieses Benehmen eines überforderten Angestellten seine Frustration über das eigene Versagen an zahlenden Gästen in so einer Art und Weise auszulassen ist sicherlich zumindest fragwürdig und machte auf alle Anwesenden keinen guten Eindruck.
Weder schriftlich noch mündlich wurde nämlich jemals den Saunagästen untersagt, sich während eines Aufgusses kurz zu erheben und es ist alleine der Souveränität eines anderen Aufgießers zu danken, dass die Situation humorvoll bereinigt wurde. Es gibt eben auch unter den Aufgießern Profis und "Profis".
Der Rest des Besuchs verlief dann aber entspannt und in ruhiger Atmosphäre. Es gab doch noch zwei schöne warme Aufgüsse und die Sonne und die gute Versorgung im Gastronomiebereich sorgten dafür, dass alle gut gelaunt wieder nach Hause fuhren.
Sports From Hell
Ein sehr schöner Bericht von ESPN-Reporter Rick Reilly über seine Erfahrungen bei der der Sauna-WM 2007: LINK
Endlich mal ein Bericht, der klar macht, dass Wettkampfsaunieren ein ernsthafter Sport ist, für den man hart trainieren muss und bei dem Anfänger und Ungeübte nicht den Hauch einer Chance haben.
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