Gestern wurde uns von der Besitzerin mitgeteilt, dass am 20. April dieses Jahres endgültig der letzte Aufguss in der Saunaburg stattfinden wird.
Unsere Bemühungen durch Zeitung, Funk und Fernsehen neue Besucher und Stammgäste für die Saunaburg zu gewinnen sind letztendlich gescheitert.
Die Betreiberin musste nach fast 30-jährigem Bestehen der Saunaburg eingestehen, dass auch sie es nicht geschafft hat, die Anlage auf eine solide finanzielle Basis zu stellen.
Das zwar ist traurig, aber wir sehen keine Mittel, etwas daran zu ändern.
Wer war nicht alles bei uns zu Besuch und hat über die Saunaburg berichtet! Nur ein paar Beispiele, hoffentlich habe ich nicht allzuviele vergessen ...
Frankfurter Rundschau
BILD am Sonntag
Offenbach Post
Rödermark Echo
Saunafans.de
HR Fernsehen
HR Radio
SrWF Radio
RTL
SAT1
...
Von so einer Medienaufmerksamkeit können andere Anlagen nur träumen. Leider hat die Geschäftsleitung der Burg es nicht verstanden, diese -- kostenlose -- Werbung in den Medien zu nutzen.
Wir wollen aber auch nicht vergessen, was wir als Verein während der Zeit in der Saunaburg erreicht haben:
Mitglieder vorher: 8, nachher: 30.
Medaillen vorher:
DM 2008: 2 Bronze
nachher:
DM 2009: 2 Gold, 3 Silber, 1 Bronze
WM 2009: 1 Bronze
DM 2010: 2 Gold, 2 Silber, 2 Bronze
WM 2010: 1 Gold, 1 Bronze
An Timo, Markku, Jari, Visa, Manne, Tami, Wolfgang, Thomas, André, Melanie, Detlev, Petra, Renaldo, Sylvia, Leszek, Janus, Malgorzata und alle anderen Saunafreunde: Danke, dass ihr mituns geschwitzt, gekämpft und gefeiert habt. Wir werden uns hoffentlich bald wiedersehen.
An Günni und Klaus: Ihr als Saunaritter bleibt uns ja sowieso erhalten, aber trotzdem danke für alles was ihr in der Burg für uns getan habt!
Die Tränen werden trocknen und wir werden nach vorne sehen und uns eine neue Trainingsanlage suchen. Es gibt bereits einen interessanten Vorschlag und wir werden in den nächsten Wochen mit Sicherheit an dieser Stelle eine neue Trainingsanlage vorstellen.
Das Thermische Quartett 2011 wird stattfinden! Diesmal zwar nicht in der Saunaburg, aber an einer anderen Stelle in der Nähe und soviel darf jetzt schon verraten werden: Niemand wird frieren müssen!
Das offizielle Mitteilungsorgan des Vereins "Saunaritter e.V.", gegründet im August 2008.
31. März 2011
11. März 2011
"Kyllä se nyt vähän vituttaa."
"Ja, ich bin jetzt ein bisschen angepisst."
Das sagte Timo gestern in einem Radiointerview als er danach gefragt wurde, wie er sich fühle, nachdem veröffentlicht wurde, dass Ladyshenzkiy bei der WM im letzten Jahr betrogen hat.
Den Betrug bezahlte Ladyshenzkiy mit dem Leben, aber auch Timos Lebensqualität wird dadurch noch auf Jahre hinaus sehr beeinträchtigt. Nicht mehr heiß saunieren zu dürfen ist für ihn wohl fast noch schlimmer als das ständige Jucken der Haut und die vielen anderen Beeinträchtigungen die durch die Verbrennungen hervorgerufen worden sind. Saunaverbot ist für einen Finnen die Höchststrafe, aber wenigstens hat Timo seinen Humor nicht verloren. "Ein bisschen angepisst" ist ein netter Euphemismus, mir an seiner Stelle wären bestimmt deutlichere Worte über die Lippen gekommen.
Das sagte Timo gestern in einem Radiointerview als er danach gefragt wurde, wie er sich fühle, nachdem veröffentlicht wurde, dass Ladyshenzkiy bei der WM im letzten Jahr betrogen hat.
Den Betrug bezahlte Ladyshenzkiy mit dem Leben, aber auch Timos Lebensqualität wird dadurch noch auf Jahre hinaus sehr beeinträchtigt. Nicht mehr heiß saunieren zu dürfen ist für ihn wohl fast noch schlimmer als das ständige Jucken der Haut und die vielen anderen Beeinträchtigungen die durch die Verbrennungen hervorgerufen worden sind. Saunaverbot ist für einen Finnen die Höchststrafe, aber wenigstens hat Timo seinen Humor nicht verloren. "Ein bisschen angepisst" ist ein netter Euphemismus, mir an seiner Stelle wären bestimmt deutlichere Worte über die Lippen gekommen.
10. März 2011
Sauna WM 2010 - Todesursache
Verbrennungen dritten Grades wurden heute als Ursache für den Tod Vladimir Ladyshenzkiys angegeben.
9. März 2011
Sauna WM 2010: Doping nachgewiesen
Wie heute bekanntgegeben wurde, wurde bei der Autopsie des im Herrenfinale der Saunaweltmeisterschaft 2010 auf der Bühne verstorbenen russischen Teilnehmers Vladimir Ladyshenskiy die Einnahme von Schmerzmitteln und die Verwendung von Lotionen festgestellt. Beides war gemäß den Wettkampfregeln untersagt.
Die schmerzlindernden Substanzen und Lotionen, die laut Untersuchungsergebnis auch zum Tode von Ladyshenskiy beigetragen haben, wurden an Ort und Stelle in einem Versteck gefunden.
Bei der Untersuchung von Timo Kaukonen konnten weder Schmerzmittel noch Lotionen nachgewiesen werden.
Die von der Polizei befragten Zeugen haben ausgesagt, dass sie auf Timo Kaukonens Haut keine Indizien für die Verwendung von Ölen oder Cremes haben bemerken können.
Am Ofen und der Saunakabine war gemäß der Untersuchung nichts zu beanstanden gewesen. Der Ofen sei für eine Kabinengröße von 16 - 35 m³ ausgelegt. Die Wettkampfsauna in Heinola umfasste 16,3 m³ und war zu keinem Zeitpunkt heißer als 117°.
Alle Anklagepunkte gegen Ossi Arvela und die Organisatoren wurden fallen gelassen.
Die schmerzlindernden Substanzen und Lotionen, die laut Untersuchungsergebnis auch zum Tode von Ladyshenskiy beigetragen haben, wurden an Ort und Stelle in einem Versteck gefunden.
Bei der Untersuchung von Timo Kaukonen konnten weder Schmerzmittel noch Lotionen nachgewiesen werden.
Die von der Polizei befragten Zeugen haben ausgesagt, dass sie auf Timo Kaukonens Haut keine Indizien für die Verwendung von Ölen oder Cremes haben bemerken können.
Am Ofen und der Saunakabine war gemäß der Untersuchung nichts zu beanstanden gewesen. Der Ofen sei für eine Kabinengröße von 16 - 35 m³ ausgelegt. Die Wettkampfsauna in Heinola umfasste 16,3 m³ und war zu keinem Zeitpunkt heißer als 117°.
Alle Anklagepunkte gegen Ossi Arvela und die Organisatoren wurden fallen gelassen.
4. März 2011
Der Galileo-Saunatest
Was wir schon immer vermutet haben, hat Galileo bewiesen:
1. Badekleidung in der Sauna führt NICHT zu höherer Keimbildung auf der Haut.
2. Badekleidung in der Sauna führt NICHT zu einem gefährlichen "Hitzestau".
3. Badekleidung in der Sauna kann zu Hautreizungen führen, wenn man eine empfindliche Haut hat und synthetische Kleidung mit engen Gummizügen trägt.
Galileo-Video-Clip
Zu Punkt 3 möchte ich noch anmerken, dass so eine Badehose wahrscheinlich auch dann zu Hautrötungen führt, wenn man gar nicht in die Sauna geht.
Fazit: Ob mit oder ohne Badekleidung macht in der Sauna keinen Unterschied.
1. Badekleidung in der Sauna führt NICHT zu höherer Keimbildung auf der Haut.
2. Badekleidung in der Sauna führt NICHT zu einem gefährlichen "Hitzestau".
3. Badekleidung in der Sauna kann zu Hautreizungen führen, wenn man eine empfindliche Haut hat und synthetische Kleidung mit engen Gummizügen trägt.
Galileo-Video-Clip
Zu Punkt 3 möchte ich noch anmerken, dass so eine Badehose wahrscheinlich auch dann zu Hautrötungen führt, wenn man gar nicht in die Sauna geht.
Fazit: Ob mit oder ohne Badekleidung macht in der Sauna keinen Unterschied.
1. März 2011
Kurztrip der Saunaritter nach Helsinki
Ein schönes Wochenende in Finnland liegt hinter uns. Am Montag waren wir von dem finnischen Saunaverein "Saunamafia" in die wunderschöne Rachsaunaanlage in Lauttasaari eingeladen. Es waren fast alle gekommen, die Rang und Namen haben und am meisten hat es uns gefreut, dass auch Timo Kaukonen dabei war! Das war eine große Überraschung und Timo trug sogar das signierte T-Shirt von unserem Benefiz-Turnier im letzten August.
Es gab viele Gelegenheiten zu Gesprächen und wir haben unsere geplanten Aktivitäten und Turniere an die fnnischen Freunde weitergegeben und sind dabei auf großes Interesse gestoßen. Insbesondere hat sich gezeigt, dass unser traditionelles "Thermisches Quartett" sich schon lange in Finnland herumgesprochen hat und dass wir im Dezember einige Finnen begrüßen werden dürfen.
Die Rauchsaunen waren zwar besonders sorgfältig angeheizt worden (170°+ ) und unsere Köpfe, Schultern und Rücken wurden sehr beansprucht, aber man kann wohl sagen, dass wir keine Schande übers Land gebracht haben ... :-)
Es gab viele Gelegenheiten zu Gesprächen und wir haben unsere geplanten Aktivitäten und Turniere an die fnnischen Freunde weitergegeben und sind dabei auf großes Interesse gestoßen. Insbesondere hat sich gezeigt, dass unser traditionelles "Thermisches Quartett" sich schon lange in Finnland herumgesprochen hat und dass wir im Dezember einige Finnen begrüßen werden dürfen.
Die Rauchsaunen waren zwar besonders sorgfältig angeheizt worden (170°+ ) und unsere Köpfe, Schultern und Rücken wurden sehr beansprucht, aber man kann wohl sagen, dass wir keine Schande übers Land gebracht haben ... :-)
26. Februar 2011
Besuch in der berühmten Kotiharjun Sauna
Heute Nachmittag besuchten wir erstmal die älteste Sauna in Helsinki, die berühmte Sauna "Kotiharjun". Wie es in Finnland üblich ist, saunieren Männer und Frauen auch dort getrennt. So musste unsere Weltmeisterin Michi Butz leider auf den intensiven Dampf in der Männersauna verzichten.
Die Intensitätsmesser der Wärme- und Luftfeuchtigkeitskombination -- gemeint sind die Nasenspitzen von Frank und Michael -- haben bei insgesamt acht Runden in der Sauna wieder mal "voll getriggert" und mittlerweile einen Farbwert zwischen rot und blau angenommen.
Der Wetterdienst in Helsinki hat sich freundlicherweise nicht lumpen lassen und die Temperatur von -21° am Donnerstag auf für die Jahreszeit sommerliche -7° angehoben. Norbert hat aus der Vergangenheit gelernt und auf kurze Hosen verzichtet, aber andere "Kälteexperten" in unserer Gruppe mussten heute Morgen erst noch schnell Mützen besorgen.
Am Montag geht es in die Rauchsauna in Lauttasari, in der eine Temperatur von 210° erreicht werden soll!
Die Intensitätsmesser der Wärme- und Luftfeuchtigkeitskombination -- gemeint sind die Nasenspitzen von Frank und Michael -- haben bei insgesamt acht Runden in der Sauna wieder mal "voll getriggert" und mittlerweile einen Farbwert zwischen rot und blau angenommen.
Der Wetterdienst in Helsinki hat sich freundlicherweise nicht lumpen lassen und die Temperatur von -21° am Donnerstag auf für die Jahreszeit sommerliche -7° angehoben. Norbert hat aus der Vergangenheit gelernt und auf kurze Hosen verzichtet, aber andere "Kälteexperten" in unserer Gruppe mussten heute Morgen erst noch schnell Mützen besorgen.
Am Montag geht es in die Rauchsauna in Lauttasari, in der eine Temperatur von 210° erreicht werden soll!
25. Februar 2011
Rauchsaunawochenende in Finnland
Heute Abend werden sieben Saunaritter übers Wochenende nach Finnland aufbrechen, um dort übers Wochenende ein paar Saunen zu besuchen.
Wir werden noch davon berichten.
Wir werden noch davon berichten.
Bier und kalte Platte in der Saunaburg
Letzten Mittwoch beim Training in der Saunaburg gab es Bier und "kalte Platte" in der Sauna.
Nachdem Alex, der deutsche Meister von 2010 endlich mal wieder einen Ritteraufguss gewinnen konnte, wurde beim Abkühlen im zugefrorenen Pool eine neue Aufgussvariante ausgeheckt: Eine dicke Eisplatte sollte herausgebrochen und auf den Ofen gelegt werden. "Mal sehen, was passiert ..."
Kurze Zeit später saßen die Saunaritter erwartungsvoll auf der obersten Reihe als Klaus und Alex drei dicke Eisplatten hereinbrachten und auf die glühenden Steine legten. Der Ofen verarbeitete die Platten in weniger als einer Minute und die Luftfeuchtigkeit stieg von 40% auf über 70% an während die Temperatur fast konstant bei 100° blieb. Das Hitzeempfinden war sehr intensiv. Die Ritter sprangen reihenweise schreiend von den Bänken wie man es bisher nur vom "Schlag den Micha" kannte.
Weil es soviel Spaß gemacht hat, wurde dem Aufguss ein neuer Namen verpasst - "kalte Platte" - und die Sache eine Stunde später nochmal wiederholt und wieder schaffte es der Ofen alle Ritter in kaum mehr als einer Minute von den Bänken zu zwingen.
Alle waren sich einig, dass diese neue Variante noch intensiver wirkt als das berüchtigte "Pendel der Freude" und Klaus dachte schon darüber nach, diesen Aufguss beim nächsten "Schlag den Klaus" zu versuchen. Schade ist nur, dass der Pool mittlerweile abgetaut ist.
Nachdem Alex, der deutsche Meister von 2010 endlich mal wieder einen Ritteraufguss gewinnen konnte, wurde beim Abkühlen im zugefrorenen Pool eine neue Aufgussvariante ausgeheckt: Eine dicke Eisplatte sollte herausgebrochen und auf den Ofen gelegt werden. "Mal sehen, was passiert ..."
Kurze Zeit später saßen die Saunaritter erwartungsvoll auf der obersten Reihe als Klaus und Alex drei dicke Eisplatten hereinbrachten und auf die glühenden Steine legten. Der Ofen verarbeitete die Platten in weniger als einer Minute und die Luftfeuchtigkeit stieg von 40% auf über 70% an während die Temperatur fast konstant bei 100° blieb. Das Hitzeempfinden war sehr intensiv. Die Ritter sprangen reihenweise schreiend von den Bänken wie man es bisher nur vom "Schlag den Micha" kannte.
Weil es soviel Spaß gemacht hat, wurde dem Aufguss ein neuer Namen verpasst - "kalte Platte" - und die Sache eine Stunde später nochmal wiederholt und wieder schaffte es der Ofen alle Ritter in kaum mehr als einer Minute von den Bänken zu zwingen.
Alle waren sich einig, dass diese neue Variante noch intensiver wirkt als das berüchtigte "Pendel der Freude" und Klaus dachte schon darüber nach, diesen Aufguss beim nächsten "Schlag den Klaus" zu versuchen. Schade ist nur, dass der Pool mittlerweile abgetaut ist.
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