23. September 2010

Kotiharjun: Die berühmteste Sauna in Finnland

Die berühmteste Sauna in Helsinki bietet einen außergewöhnlichen Service an: Die aktuelle Temperatur in der Herrensauna! :-)

So kann man schon von zu Hause aus ermitteln, ob sich ein Besuch lohnt. Das ist eine sehr lobenswerte Initiative!

Kotiharjun: Temperatur in der Herrensauna

19. September 2010

Zur Katastophe in Heinola: Tod im Finale

{ Höher, weiter, heißer – Extremsaunieren} Unter diesem Titel hat unser Freund und Meisterschaftsarzt Dr. med. Rutger Hundt seine Gedanken zu den Ereignissen in Heinola zusammengefasst: klick hier!

14. September 2010

Timo Kaukonen immer noch im künstlichen Tiefschlaf

In den letzten Tagen sind Gerüchte herumgegangen, nach denen Timo angeblich gestorben sein soll.

Das ist nicht wahr.

Timo ist am Leben, es geht ihm sogar ein bisschen besser, aber er ist immer noch im Tiefschlaf.

Das teilte mir Make am Telefon mit.

13. September 2010

Interview auf hobbymap.de

Die Web-Seite hobbymap.de hat uns heute zur Titelstory gemacht und ein Interview veröffentlicht.

Auch hier: http://hobbymap.de/hobbys/gesundheit-wellness/sauna

12. September 2010

Timo Kaukonen Benefiz

Hallo People I say many thanks for your benefaction! We have collected over 1000€. It´s great your had follow us! It is more great You provide as much you can help. Timo has lived and fighted for Finnland and all people who live there. Please, give Timo and his family all acknowledgment and help as soon as possible! His Bank Connection is : Karenina Kaukonen IBAN: FI7715193500593666 Thank You very much for Your help! I love Finnland people! Saunaritter Norbert

31. August 2010

Nachtrag zum Benefiz Saunaevent letzten Samstag

Das letzte Event am Samstag war ein Event der leisen Töne. Die Stimmung war trotzdem sehr gut. Über 30 Besucher kamen in die Saunaburg um ihren Beitrag für das Benefiz zugunsten von Timo und seiner Familie zu leisten.
Ja, und es hat sich gelohnt: 1000 Euro werden von Paolo Paris (unserem guten Freund) demnächst nach Finnland gebracht. Paolo ist ein Schweizer, aber auch in Finnland zu Hause. Er hat an der WM diesmal nicht teilgenommen, da ihm die Öfen zu mächtig geworden sind und er die Gefahr für sich erkannt hat.
Paolo war insgesamt 9 mal dabei. Das 10. mal wäre dieses Jahr gewesen ...
Timo wird noch sehr lange brauchen bis zu seiner Genesung. Ein Leben wie zuvor wird es aber nicht mehr geben ...
Auch Vladimir Ladyzhenskiys gedachten wir. Er hat für einen Sieg alles auf Spiel gesetzt. Warum??? Es war so sinnlos! Wir trauern um ihn und mit seiner Familie und Angehörigen.
Das Leben für uns geht weiter. Nach diesem schweren Ereignis wurden wir nachdenklich und werden alles Erdenkliche tun, damit sowas nie wieder passiert!
Eine Regeländerung haben wir bei diesem Event zum ersten Mal angewendet:
Bei uns sitzt immer ein Schiedsrichter mit in der Sauna auf der untersten Reihe und beobachtet die Wettkampfteilnehmer. Bei irgendwelchen Auffälligkeiten wird er aktiv und verwarnt, schickt auch die Teilnehmer hinaus. Draußen vor der Glastür beobachtet ein Schiedsrichter das Geschehen. Auch der greift bei Regelwidrigkeiten ein und fordert die Saunierer auf, die Sauna zu verlassen. Er wird aber nicht wie bei anderen Regeln üblich disqualifiziert, sondern behält seine Punkte. Das System funktioniert perfekt!
Fazit: Alle waren sehr zufrieden mit dem Wettkampf und den neuen Regeln. Keiner kam zu Schaden! Alle waren der Meinung, es war ein gelungenes Event. Ich bin mir sicher, dass alle (und vielleicht noch mehr) bei dem nächsten Event wieder dabei sein möchten. Die Kommentare in Facebook bestätigen es.

Alles Gute, Saunafreunde!

Norbert

29. August 2010

Timo-Kaukonen-Benefiz-Turnier


Michael Fath gelang beim Timo-Kaukonen-Benefiz-Turnier ein sensationelles Comeback, mit dem niemand gerechnet hatte! Er gewann alle drei Runden, die beiden letzten Durchgänge sogar von Platz 5 aus!

Weder die Damenweltmeisterin Michaela "Superbutzi" Butz noch der deutsche Meister Alexander "Cyborg" Baltes oder Martin Enke konnten den Siegeszug von Michael aufhalten, der sich am Vorabend zu seinem letzten Geburtstag als Twen selbst das schönste Geschenk machte.

Nach dem überraschenden Sieg Michaels in der ersten Runde versuchte der "Cyborg" in der zweiten Runde alles, um zu Michael aufzuschließen und griff neben Michael auf Platz 6 sitzend an, aber er musste nach endlos scheinenden Minuten schließlich nach einer Ermahnung wegen zu tiefer Sitzposition klein beigeben und Michael konnte die Führung auf zwei Punkte ausbauen. In der dritten Runde hätten Michael schon 11 Punkte zum Pokal gereicht aber er biss sich auch in dieser Runde bis zum Gesamtsieg durch. Eine sensationelle Leistung, die Michael auch in der Rangliste weit nach vorne bringen wird!

24 Teilnehmer waren angetreten, darunter unsere Freunde aus Bayern Tami Reuveni, Manfred Göbel, Wolfgang, Bäuml und Paolo Paris, der extra aus der Schweiz zum Wettkampf in die Saunaburg nach Rödermark angereist war. Weiterhin war Regina Martini aus NRW angereist und auch der "schwarze Ritter" Engin Özkar war erschienen um unseren Freund Timo Kaukonen zu unterstützen.

Auch bei den Damen kam es zu einem überraschenden Resultat, denn weder die erfolgsgewöhnten Kampfmaschinen Silvia und "Superbutzi" konnten den Pokal nach Hause tragen, sondern ein neues Talent aus dem schier unerschöpflich erscheinenden Sauna-Casting-Repertoire "Böhm" erzielte die meisten Punkte in der Damenwertung: Yvonne Hartwig gewann mit 31 Punkten völlig überraschend den Damenwettbewerb, knapp gefolgt von Gerlinde Lederhuber, die damit zeigte, von wem ihre Tochter Michi das Talent geerbt hat!

Nicht zu siegen, bedeutet aber nicht zu scheitern! Wir können sicher sein, dass Superbutzi auch in der Zukunft noch viele bedeutende Titel erringen und reihenweise Pokale abräumen wird. Auch Silvia befindet sich wieder im Aufwind, wir dürfen nicht vergessen, dass sie mit der Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft gegen die besten Damen der Welt eine große Leistung erbracht hat.
 
Erstmalig kam sogar ein Jugendwettbewerb zustande. Fünf tapfere Jungs im Alter von 14 bis 17 hielte oft lange mit den Erwachsenen mit und gaben ihr Bestes. Stefan Jantsche gewann den Jugendwettbewerb knapp aber verdient vor Ricardo Moreno und Daniel Poiger.

Den Wettkämpfern wurden von Profi-Aufgießer Günther "Terminator" Jantsche kräftig eingeheizt. Der Wettkampf begann mit einem traditionellen Ritteraufguss. Alle 30 Sekunden wurde ein halber Liter Wasser auf den Ofen geschüttet, in Runde zwei sorgte das "Pendel der Freunde" für die erwarteten kurzen Runden und in der dritten Runde kam "Günnis grüne Gießkanne Giesela" zum Einsatz. In allen Runden befand sich Klaus Schroth als Hauptschiedsrichter in der Kabine, er wurde von Außenschiedsrichter Omid Kazemi unterstützt. Beide Schiedsrichter hatten das Geschehen und das gesundheitliche Wohlergehen der Wettkämpfer fest im Griff und sorgten dafür, dass es zu keinem Unfall wie jüngst in Heinola kam.

Letztendlich kamen aus Spenden, Startgeld und T-Shirt-Verkauf tatsächlich 1000 Euro zusammen! Das Geld befindet sich bereits auf dem Weg nach Finnland. Ein ganz großes Dankeschön an alle Spender und Teilnehmer, die dazu beigetragen haben, dass wir diese schöne Summe Timos Familie zukommen lassen können!

Endstand Herren:

1. Michael Fath
2. Eddy Köhler
3. Alexander Baltes
4. René Schenk
5. Martin Enke
6. Manfred Göbel
7. Engin Özkar
8. Bernhard Strohmeier
9. Norbert Seek
10. Paolo Paris
11. Oliver Schwarz
11. Stefan Stein
13. Wolfgang Bäuml

Damen:

1. Yvonne Hartwig
2. Gerlinde Lederhuber
3. Michaela Butz
4. Silvia Pfuhl
5. Tami Reuveni
6. Regina Martini

Jugend:

1. Stefan Jantsche
2. Ricardo Moreno
2. Daniel Poiger
4. Max Quentin
5. Robin Stein

22. August 2010

Sauna-WM in der vietnamesischen Presse

http://www.thanhnien.com.vn/news/Pages/201033/20100815200309.aspx

Zum Glück kann der Google-Übersetzer sogar Vietnamesisch!

Sündenbock gefunden?

In der finnischen Presse wurde heute bekanntgegeben, dass Timo Kaukonen und  Wladimir Ladischenski kein Attest abgegeben haben und deshalb gar nicht erst zum Wettkampf hätten zugelassen werden dürfen, denn in den Regeln ist zu lesen, dass niemand ohne ärztliches Attest an der Saunaweltmeisterschaft teilnehmen darf. Wenn man sie nicht hätte teilnehmen lassen, wäre es auch nicht zu dem Drama gekommen. Ossi ist der Schuldige. Logisch, oder?

Leider ist das nicht so einfach, denn kein vernünftiger Arzt der Welt würde guten Gewissens einem Saunawettkäpfer bestätigen, dass ihm in der Wettkampfsauna nichts passieren kann. Was kann ein Arzt schon tun? Er macht ein Belastungs-EKG, misst den Blutdruck und macht eine Anamnese. Anschließend kann er bestenfalls bestätigen, dass "nach eingehender Untersuchung Saunabesuche bedenkenlos sind".

Von den Anstrengungen, die ein Wettkämpfer auf sich zu nehmen gewillt ist, kann der Arzt vorher nichts wissen und schon gar nicht, ob der Sportler sich die Haut und die Lunge zu verbrühen gewillt ist, von der Wirkung der Einnahme von schmerzdämpfenden Substanzen ganz zu schweigen.

Die Vorlage eines Attests zu fordern ist also dumm, denn erstens garantiert so ein Zertifikat nicht die Unbedenklichkeit der Teilnahme und damit die Gesundheit der Wettkämpfer und zweitens kann ein fehlendes Attest eine Menge von Problemen heraufbeschwören.
Ein Attest schützt den Saunawettkämpfer bei einer Weltmeisterschaft in gleichem Maße wie ein St. Christopherus-Medaillon einen Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß.

Hätte Ossi wirklich seinem Freund Timo, fünffacher Weltmeister, seit Jahrzehnten in Saunawettkämpfen aktiv, die Teilnahme verweigern sollen, nur weil er so ein sinnloses Attest nicht abgegeben hat? Ein bizarre Vorstellung.

Die Politiker und Anwälte der Stadt Heinola haben nun allerdings in Ossi einen Sündenbock gefunden. Damit liegt die Schuld offiziell bei Ossi und die mittlerweile prestigeträchtige und werbewirksame Sauna-WM kann weiterhin in Heinola stattffinden. Wenn dann im nächsten Jahr trotz all der fein säuberlich abgehefteten Atteste wieder etwas schlimmes passieren sollte, dürfte die Verwunderung umso heftiger ausfallen.

Es ist schon bizarr, wie eifrig gesucht wird, um die Schuld an dem Unglück einzelnen Personen zuzuweisen. Und dabei hofft man darauf, dass sich zukünftig soetwas nicht wiederholt.

Als ob es an den fehlenden Attesten gelegen hätte!